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Unsere Werte

Was uns antreibt und womit wir arbeiten

Lebendige Kursdiskussion – Teilnehmer tauschen Argumente aus

Warum Werte für einen Denkkurs relevant sind

Es klingt vielleicht seltsam, aber ein Kurs über kritisches Denken hat implizit immer eine Haltung. Man kann nicht gleichzeitig lehren, Argumente fair zu prüfen, und dabei selbst keine Standards einhalten. Das wäre ein Widerspruch, den niemand lange übersehen würde.

Deshalb machen wir unsere Grundsätze explizit. Nicht als Selbstvermarktung, sondern weil Teilnehmer wissen sollten, auf was sie sich einlassen. Die folgenden sechs Punkte beschreiben, wie wir unterrichten.

Offenheit für Gegenargumente

Ein Argument wird nicht besser, weil es von einem Dozenten kommt. Wenn ein Teilnehmer einen Denkfehler in unserer Erklärung findet, ist das kein Problem. Es ist genau das, was wir wollen.

Präzises Fragen

„Was meinen Sie genau?" ist eine der nützlichsten Fragen der Welt. Viele Missverständnisse bestehen nur, weil beide Seiten unterschiedliche Dinge meinen und das nicht merken. Wir üben das systematisch.

Ehrlichkeit mit sich selbst

Der eigene Bestätigungsfehler ist schwerer zu sehen als der des Gegenübers. Das gilt für Teilnehmer und für uns. Kein Kurs kann jemanden gegen seine eigene Überzeugungsbereitschaft immunisieren, aber man kann lernen, wann man besonders anfällig ist.

Faktenbasiertes Urteilen

Meinungen sind kein Argument. Intensität ist kein Argument. Wenn jemand etwas behauptet, fragen wir nach Belegen, nach Methodik, nach Quellen. Das gilt für alle im Raum, auch für uns.

Respektvoller Diskurs

Eine Meinung angreifen ist legitim. Die Person angreifen ist kein Argument, das hat Aristoteles schon gewusst. Unsere Kursräume, ob physisch oder digital, folgen dieser Unterscheidung konsequent.

Kontinuierliches Lernen

Kritisches Denken ist keine Eigenschaft, die man einmal erwirbt. Wer aufhört, seine eigenen Schlüsse zu prüfen, verliert die Fähigkeit wieder. Deshalb empfehlen wir nach Abschluss eines Kurses immer konkrete Weiterführungen.

Die Dozenten

Markus Berger unterrichtet seit über zwölf Jahren Logik und Argumentationstheorie. Er hat an der Humboldt-Universität studiert und war mehrere Jahre in der Erwachsenenbildung tätig, bevor er zur DenkSchärfe Akademie gewechselt hat. Seine Kurse sind direkt, manchmal provokant, immer gut vorbereitet.

Jana Vogt kommt aus dem Journalismus. Zehn Jahre als Redakteurin bei verschiedenen Tageszeitungen haben ihr beigebracht, wie man eine Geschichte so erzählen kann, dass die wichtigsten Informationen unsichtbar werden. Dieses Wissen gibt sie jetzt weiter, allerdings mit umgekehrtem Vorzeichen.

Dr. Felix Rau hat in Kognitionswissenschaften promoviert. Sein Schwerpunkt liegt auf Entscheidungsprozessen, genauer darauf, warum Menschen unter Druck anders entscheiden als in Ruhe. Er ist der Einzige im Team, der regelmäßig lacht, wenn jemand einen klassischen Denkfehler macht. Was er freundlich meint.

Was ein Kursabschluss bedeutet

Nach Abschluss eines Kurses erhalten Teilnehmer ein Zertifikat der DenkSchärfe Akademie. Dieses belegt die Kursteilnahme, die Kursdauer und den behandelten Themenbereich. Es ist kein staatlich anerkannter Abschluss, eignet sich aber gut für Bewerbungsunterlagen oder interne Weiterbildungsnachweise.

Wer mehrere Kurse absolviert, erhält nach dem vierten abgeschlossenen Modul ein erweitertes Abschlusszeugnis. Dieses enthält eine detailliertere Kompetenzübersicht und wird persönlich ausgestellt.

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